Externe Verpflegung

Situation Gemeinschaftsverpflegung Schweiz

Wie verpflegen sich aktive Menschen in Kantine & Mensa

Ein schwieriges Thema, immer noch. Zwar wird fleissig daran gearbeitet, den ökologischen Fussabdruck zu verkleinern. Der aktive, sportliche Mensch will aber mehr.

Er will eine Kombination von Lebensmitteln, welche seine körperlichen Ziele unterstützt. Nach unseren Schätzungen entsprechen höchstens 10% der ausgegebenen Menüs unseren diesbezüglichen Mindeststandards.

Die Situation hat sich in den letzten zehn Jahren einerseits

  • verbessert: die durchschnittliche Qualität der Zutaten und Zubereitung ist gestiegen

andererseits, wenn man genauer hinschaut

  • verschlechtert: Subventionierte Essen sind für den Anbieter ein Rappengeschäft, entsprechend muss hinter den Kulissen äusserst knapp kalkuliert und die Zusammenstellung angepasst werden, so werden beispielsweise Proteinanteile durch billige Kohlenhydrate ersetzt, von welchen der moderne Mensch notabene immer weniger braucht.
Ernährungsbewusst, und jetzt?

Für sportliche, ernährungsbewusste Menschen gibt es in der Gemeinschaftsverpflegung kaum Transparenz über verwendete Zutaten und Verteilung der Makronährstoffe.

Wir setzen uns ein für ein Label, welches diese Sicherheit gibt und damit all die ernährungsbewussten Menschen bei der Wahl der externen Verpflegung unterstützt.

Es gibt keine verbindliche Leitlinie für all diese Menschen, welche eine energiespendende, gesunde (Sport-)Ernährung suchen.

Deshalb haben wir Mindeststandards entwickelt.

Unsere Mindeststandards

  • angemessene Verteilung Makronährstoffe
  • ausgewogener Einsatz der verschiedenen Fette
  • Transparenz der Leitlinien, am besten mit resavita-Label ;-)
  • Zutaten:frisch, regional, saisonal
  • Zubereitung: möglichst zeitnah
Schmeckt gut...Powerfood sieht anders aus.

Schmeckt gut. Nur…Powerfood sieht anders aus…

Was können ernährungsbewusste Menschen tun?

Viele ernährungsbewusste Menschen findet man am Salatmischbuffet. Eine logische Folge mangelnder Alternativen. Ist es auch die beste Lösung? Kennen Sie die Inhaltsstoffe der unterschiedlichsten Dressings? Nichts gegen Restenverwertung…nur besser werden die Lebensmittel dadurch nicht…nur bezahlen Sie dafür mehr, da üblicherweise per Gewicht abgerechnet. So ist das Salatmenü oftmals doppelt so teuer wie das subventionierte Essen. Unterstützt das Ihre Ziele wirklich?

Werden Sie aktiv

Suchen Sie das Gespräch mit dem Anbieter. Machen Sie Vorschläge. Sammeln Sie Unterschriften. Ihr Anbieter ist froh, wenn Sie ihn auf die Bedürfnisse einer grösseren Kundengruppe aufmerksam machen. Das bietet ihm wiederum die Möglichkeit, sich im hart umkämpften Markt der Gemeinschaftsverpflegung clever zu differenzieren.

Wir stellen Ihnen gerne unsere drei Folien „Wir wollen Powerfood“ zur Verfügung. Nach Absprache vertreten wir auch gerne Ihre Anliegen am runden Tisch mit sämtlichen Beteiligten und lassen unsere Praxiserfahrung konstruktiv einfliessen.

38000000

Anzahl Menüs des Marktführers in der Gemeinschaftsgastronomie (DACH-Raum, 2018)

Informationen

Das Lieblingsessen 2018 in der Gemeinschaftsverpflegung:

Schnipo.

Muss das wirklich so sein?

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