Motivation

Gesundheitsentstehung ist unsere Perspektive

Die Salutogenese

Die Salutogenese ist ein Rahmenkonzept, welches sich mit der Frage befasst, wie Gesundheit entsteht und wie sie als dynamische Grösse erhalten werden kann. Sie bildet damit eine Ergänzung zur Pathogenese, welche sich an den Krankheiten orientiert. Die Salutogenese wurde entwickelt durch den Medizinsoziologen Aaron Antonovsky. Antonovsky ist 1994 gestorben, sein Konzept aus den 80er Jahren ist hochaktuell, aus individueller und gesundheitsökonomischer Sicht.

Die Perspektive der Salutogenese

Die Salutogenese sucht nach den Ressourcen, die Pathogenese nach den Defiziten. Oft wird die Salutogenese auch mit einer Schatzsuche verglichen.

Wie passt Salutogenese in die aktuelle Zeit?

Die Salutogenese erscheint uns wichtiger denn je. Zwar werden wir statistisch älter, einzelne Beschwerden und Krankheitsbilder nehmen aber deutlich zu. Das Wissen der Menschen bezüglich der eigenen Ressourcen nimmt ab.

Im Volksmund wird der Begriff der Salutogenese häufig mit dem bekannteren Begriff der Prävention vermischt. Letztere orientiert sich jedoch am Defizit, „nimm  dies, damit du das nicht bekommst“ und vertritt damit einen unterschiedlichen Ansatz. Die beiden Modelle können komplementär wirken.

Die Salutogenese erhöht die Widerstandskraft gegenüber äusseren Stressoren, indem sie die eigenen Ressourcen verstärkt, koordiniert, aktiviert oder wieder ins Lot bringt.

Wie setzen wir diese Perspektive für Sie um?

Wir gehen davon aus, dass sich äussere Stressoren nicht ohne weiteres vermeiden lassen. Wir meinen, sie haben eher zugenommen. Viele Menschen fühlen sich ständig gestresst, getrieben von äusseren Umständen. Sie sehnen sich nach Ruhe, welche aber nicht einfach so kommt, etwas ist immer los, eine Unruhezeit. Das können wir nicht ändern. Wir können aber unsere Widerstandskraft erhöhen, indem wir unsere Ressourcen nutzen. Ressourcen bestehen in sämtlichen Dimensionen:

  • bio: unsere körperliche Gesundheit
  • psycho: unsere mentale Gesundheit
  • sozial: unsere Interaktion mit der Umwelt

Gesundheit ist eine komplexe, biopsychosoziale Angelegenheit. Wir fokussieren auf zwei wesentliche Pfeiler der körperlichen Gesundheit: Ernährung und körperliches Training. Vereinfacht gesagt: Wir kümmern uns um den Input in unsere Zellen, was wir mit diesem Zellverbund leisten und welche Impulse wir unserem Körper geben. So gibt beispielsweise Krafttraining unseren Knochen die Anweisung, sich zu verstärken…use it or lose it…

Unser Coachingansatz vermittelt zusätzlich die Gewissheit, gehört und ernst genommen zu werden und trägt damit zur mentalen Gesundheit bei. Das soziale Element wird gestärkt, da beispielsweise die Ernährung nach unserem Coaching nicht mehr als Ersatz für soziale Kontakte dienen muss.

Subjektivität: Es geht um Sie

Wir suchen mit Ihnen zusammen die Gründe, weshalb etwas für Sie ganz persönlich besonders gut funktioniert. Die Norm interessiert uns zwar als statistische und wissenschaftliche Wegmarke ebenfalls, unsere individuelle Arbeit für Sie beginnt aber erst dort. Vergessen Sie nicht: Es geht um die Stärkung Ihrer individuellen Ressourcen.

Agenda 2030

Die Agenda 2030 definiert als Kernstück 17 Ziele der nachhaltigen Entwicklung. Diese Ziele basieren auf der ursprünglichen (1987) Definition von Nachhaltigkeit und betrachten die wirtschaftliche, soziale und ökologische Dimension.

Unsere nachhaltigen Entwicklungsziele (SDG)

Unsere Tätigkeit unterstützt die Menschen in ihrer eigenverantwortlichen Suche nach den eigenen Ressourcen. Sie sollen diese individuell optimal nutzen und damit gesund bleiben. Die Widerstandsfähigkeit gegenüber externen und internen Stressoren soll damit erhöht werden. Die Befähigung führt zu einem Bildungszuwachs und zu einem möglichst eigenverantwortlichen Umgang mit sämtlichen (biopsychosozialen) Lebensdimensionen.

Damit arbeiten wir aktiv mit an den Entwicklungszielen:

  • SDG3: Gesundheit & Wohlergehen
  • SDG4: hochwertige Bildung
  • SDG11: nachhaltige Städte & Gemeinden

Aus diesen Entwicklungszielen ziehen wir eine starke überpersönliche Motivation für unsere Arbeit.

Nach diesem Grundsatz arbeiten wir auch in unserer Schwesterunternehmung.

Dort geht es ebenfalls um die Stärkung der Widerstandskraft und um eine aktive Beteiligung an der nachhaltigen Entwicklung, dies mit betriebswirtschaftlicher Perspektive.